Moritz Grauel

Hi Moritz, wer bist Du und was machst Du?

Ich bin Moritz Grauel. Ich entwickle seit etwa 6 Jahren professionell Software - vor allem im Java Bereich. Ich habe aber auch schon an einigen iOS Projekten mit entwickelt. Durch diese habe ich ein großes Interesse an User Experience und Usability entwickelt. Die Erwartungen in diesem Bereich sind heute auch bei Web Anwendungen so hoch, dass man sie in meinen Augen nicht mehr mit rein serverseitigen Frameworks umsetzen kann. Daher hat sich in letzter Zeit mein Fokus stark in Richtung Frontend verlagert und ich beschäftige mich viel damit, wie man mit modernen Mitteln erstklassige Web Anwendungen bauen kann.

Was macht für dich das besondere an AngularJS aus?

AngularJS geht einen Weg, den vorher noch nicht viele clientseitige Frameworks gegangen sind. Anstatt ein HTML Dokument zu nehmen und es mit JavaScript "dynamisch" zu machen erweitert AngularJS HTML um eigene Attribute und Elemente. Diese Erweiterungen, die Direktiven, kann man sehr schnell und einfach selbst schreiben. Dadurch kann man eine saubere Aufgabentrennung erreichen. Auf der einen Seite wird so das HTML nicht von massenhaft JavaScript durchzogen. Auf der anderen Seite ist der JavaScript Code unabhängig vom konkreten DOM. Und darüber hinaus legen die Entwickler von AngularJS viel Wert darauf, dass alle Komponenten einer AngularJS Anwendung sehr gut testbar sind - etwas, das nach meiner Erfahrung in der JavaScript Welt heute noch viel zu kurz kommt.

Was werden die Teilnehmer von Deinem Workshop mitnehmen?

Ich wünsche mir, das die Teilnehmer nach meinem Workshop nach Hause gehen und so lange auf ihre Projektleiter und Manager einreden werden, bis sie ihr nächstes Projekt in AngularJS umsetzen können. Ausserdem hoffe ich, dass ich auch die JavaScript Skeptiker davon überzeugen kann, das AngularJS ihnen die Möglichkeit bietet, robuste, gut getestete Anwendungen zu bauen.

Welche Anforderungen an die Teilnehmer empfiehlst du?

Sie sollten schon mal eine Web Anwendung entwickelt haben – nicht unbedingt eine reine JavaScript single page Anwendung. Aber ein grobes Verständnis vom Web und ein paar wesentliche JavaScript Grundlagen sollten die Teilnehmer schon mitbringen. Aus welchem technologischen Haus die Teilnehmer dabei kommen (Java, Ruby, .net, etc) ist dabei aber vollkommen unwichtig. Sie müssen auch keine JavaScript Ninjas sein. Und auch Leute, die beim Anblick von JavaScript am liebsten eine 180º Wende machen, können hoffentlich etwas aus dem Workshop mitnehmen.

Was bewegt dich im Moment?

Wo ich den nächsten Kaffee her bekomme :)



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